Bayrischer Wurstsalat - ein einfaches Rezept für jede Jahreszeit

Bayrischer Wurstsalat - zahner / pixelio.de
Bayrischer Wurstsalat - zahner / pixelio.de
Einen Wurstsalat nach bayrischem Rezept zuzubereiten, ist einfach. Wurst, Zwiebeln, Essig und Gewürz verbinden sich zu einem unverwechselbaren Geschmack.

Wer hat ihn nicht schon einmal genossen, den Bayrischen Wurstsalat? Ob als Zwischenmahlzeit oder als deftige Brotzeit im Biergarten - der Wurstsalat ist zu jeder Jahreszeit eine beliebte und einfach und schnell zubereitete Speise. Man verwendet dafür verschiedene Sorten Brühwurst. Ob es Fleischwurst ist wie die bekannte Lyoner, ein Stück Schinkenwurst oder eine Stadtwurst, aus der er zubereitet wird, der Wurstsalat schmeckt in jedem Fall lecker. Am besten jedoch gelingt er mit Regensburger Würsten, nach denen er dann als Regensburger Wurstsalat bezeichnet wird.

Regensburger sind kurze, dicke Brühwürste, die aus fein gewürztem, meist grob gemahlenem Brät mit Speck und mit einer Einlage aus gehacktem Schweinefleisch hergestellt werden. Nach dem Abfüllen in Rinderdärme werden diese Würste leicht geräuchert und anschließend gebrüht. Sie können kalt oder warm verzehrt werden.

Die Zutaten für den Bayrischen Wurstsalat

  • 500 g Brühwurst, (Stadtwurst, Schinkenwurst oder Lyoner, am besten schmeckt der Wurstsalat jedoch mit Regensburger Würsten),
  • 1-2 große Zwiebeln,
  • 1 Esslöffel Essig, (guter Weißweinessig oder Kräuteressig),
  • 3 Esslöffel neutral schmeckendes Speiseöl, (Sonnenblumenöl oder Färberdistelöl),
  • 1 Teelöffel mittelscharfer Senf, (ideal geeignet ist der würzige Dijon-Senf),
  • weißer oder schwarzer Pfeffer aus der Mühle,
  • Salz.

Die Zubereitung des Bayrischen Wurstsalats

  • Als Erstes die Salatsauce herstellen:
  • Salz und Pfeffer, (Menge nach Geschmack), in den Essig einrühren.
  • Den Senf zugeben und das Ganze kurz mit dem Schneebesen schlagen,
  • Unter ständigem Rühren allmählich das Speiseöl dazugießen. Die Sauce mit dem Schneebesen schlagen, bis sich eine cremige Emulsion aus Essig und Öl gebildet hat, (der Senf trägt zu einem wesentlichen Teil dazu bei, dass sich der Essig mit dem Öl verbindet).
  • Jetzt die Wurst häuten, (Insbesondere von den Regensburger Würsten lässt sich oftmals die Haut schlecht abziehen. In diesem Fall können sie vor dem Häuten in heißem Wasser kurz angewärmt werden. Auf diese Weise lässt sich die Haut leicht entfernen).
  • Die Wurst nach dem Häuten in nicht zu dünne Scheiben schneiden.
  • Die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden.
  • Die aufgeschnittene Wurst in einer Schüssel mit den Zwiebelringen vermengen.
  • Das Wurst-Zwiebel-Gemisch mit der Salatsauce übergießen, alles noch einmal vorsichtig vermischen und den Wurstsalat mindestens eine Stunde lang stehen lassen.
  • Vor dem Servieren den Wurstsalat noch einmal abschmecken und nötigenfalls nachwürzen.
  • Den Wurstsalat mit Schnittlauchröllchen, mit in Ringe geschittenem Zwiebelgrün oder mit feinen Streifchen von rotem Gemüsepaprika garnieren. Wer will, kann stattdessen auch in Scheibchen geschnittene Gewürzgurken unterheben.
  • Frische Laugenbrezeln dazu servieren.

Sollte die Salatsauce etwas zu sauer geraten sein, kann sie problemlos mit ein bis zwei Esslöffeln Wasser oder kalter Fleisch- bzw. Gemüsebrühe verdünnt werden. Wer den Wurstsalat lieblicher haben will, kann ihn am Anfang, noch bevor das Öl zugegeben wird, mit ein wenig Zucker fein süßsauer abschmecken.

Wer nach dem Wurstsalat auch noch Appetit auf warme, ebenfalls saure Gerichte hat, dem seien die köstlichen sauren fränkischen Bratwürste, (Blaue Zipfel), oder ein Bayrisches saures Wammerl zum Probieren ans Herz gelegt.

Anton Heinzinger - So verschiedenartig sich Ausbildung und Berufstätigkeit des Autors ausnehmen, so vielfältig sind auch seine Interessen: Er ...

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